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Nachlese zum Vortrag des Herrn Dr. Breymann – Leiter der Kinderherzchirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover
März 2010
Auf Einladung der "Kleinen Herzen Westerwald" war der Kinderherzchirurg Dr. Thomas Breymann von der Medizinischen Hochschule Hannover nach Bad Marienberg gekommen, um über den neuesten Stand der Transplantation mitwachsender Herzklappen zu informieren. Sehr aufmerksam und interessiert verfolgten die meist durch eigene Angehörige Betroffenen die für sie wichtigen und neuen medizinischen Möglichkeiten bei der Herzchirurgie.
Der Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Westerwald" - Günter Mies - begrüßte Dr. Breymann, den er schon 53 Jahre lang kennt, da sie zusammen das Gymnasium Marienstatt besuchten und dort 1965 ihre Reifeprüfung bestanden. Bevor Thomas Breymann mit seinen detaillierten Ausführungen begann, bedankte er sich bei dem Verein für die Spende von 8000 EUR, die er ausschließlich für die Forschung und Lehre zum Thema "Mitwachsende Herzklappen" verwendet.
Dass schon seit Jahrzehnten Herzklappen eingepflanzt werden, ist nichts Neues in der Medizin. Aber mitwachsende Herzklappen gibt es in Deutschland erst seit Herbst 2008. Künstliche Herzklappen bedeuten besonders für ein herzkrankes Kind mehrere Operationen, da sich diese Implantate nicht dem Wachstum der Gefäße anpassen und somit immer wieder durch größere ersetzt werden müssen. Aber auch natürliche Herzklappen aus menschlichem oder tierischem Gewebe haben meist nur eine Lebensdauer von sechs bis zehn Jahren. Das liegt daran, dass der Organismus des Empfängers die Herzklappe als fremd erkennt und das fremde Gewebe mit seinem Immunsystem angreift. Dadurch degeneriert die neue Herzklappe und muss wieder ersetzt werden.
Durch gemeinsame Forschungen der Medizinischen Hochschule Hannover und Herzchirurgen in Moldawien ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, die einen Angriff des Immunsystems des Spendenempfängers auf die eingepflanzte Herzklappe verhindert und damit nicht zu deren Degeneration führt. Bei dieser Methode wird zunächst die Spenderklappe von allen Zellen des Spenders befreit. Auch die DNA des Spenders wird "ausgewaschen", so dass nur noch das Gerüst der Herzklappe übrig bleibt.
Dann gibt es zwei Möglichkeiten die Herzklappe zu verpflanzen. Einmal kann man das Gerüst mit den Zellen des Empfängers besiedeln und dann transplantieren, oder man transplantiert das Gerüst und überlässt es der Natur die Körperzellen des Empfängers sich auf der neuen Klappe entwickeln zu lassen. In beiden Fällen erkennt der Organismus des Empfängers das Implantat nicht als Fremdkörper und eine Abwehrreaktion unterbleibt. Somit ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit möglich die Insuffizienz einer Herzklappe mit nur einer Operation zu beheben. Allerdings ist diese Transplantationsmethode noch nicht bei allen Herzklappen möglich, da bei einer Pulmonalklappe ganz andere Druckverhältnisse herrschen als bei einer Aortenklappe. Dr. Breymann versicherte aber, dass auch in dieser Richtung weiter geforscht und experimentiert wird, damit in Zukunft möglichst vielen Patienten mit Herzfehlern dauerhaft geholfen werden kann.
An den Vortrag schlossen sich sehr konkrete Fragen der Zuhörer an, die Thomas Breymann alle beantworten konnte, wobei er deutlich machte, dass nicht alles Wünschenswerte derzeit machbar ist.
Mit einem herzlichen Dank und allen guten Wünschen für weitere Erfolge in der Kardiologie und der Herzchirurgie verabschiedete Günter Mies seinen Schulkameraden.
Die Zuhörer zeigten sich beeindruckt von den für sie wichtigen neuen Erkenntnissen und bedankten sich bei dem Kinderherzverein für diese Informationsmöglichkeit. |
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Hendrik Hering:
"Westerwälder Weihnachtsbäckerei" wieder erhältlich -
Erlös ist für die Kleinen Herzen bestimmt November 2009
Pünktlich zur Weihnachtszeit ist die "Westerwälder Weihnachtsbäckerei" wieder da. Der heimische Landtagsabgeordnete und Staatsminister Hendrik Hering hatte die Westerwälder in den vergangenen Jahren über die „Westerwälder Zeitung“ aufgerufen, ihm ihre schönsten Plätzchenrezepte zu schicken. Über 50 Hausfrauen kamen dieser Bitte nach und schickten ihre Lieblingsrezepte an das Büro des SPD-Politikers aus Hachenburg.
Der Erlös aus dem Verkauf der „Westerwälder Weihnachtsbäckerei“ geht in diesem Jahr an den Verein „Kleine Herzen Westerwald e.V.“.
Die Broschüre kann bei Herrn Thomas Mockenhaupt im Abgeordnetenbüro von Hendrik Hering in Bad Marienberg (Büchtingstraße 3), bei den Touristen-Informationen in Hachenburg und Bad Marienberg, den "Piggy-Bank"-Geschäften in Rennerod, Wetzlar und Limburg sowie der Hänelschen Buchhandlung in Hachenburg, Millé in Bad Marienberg und dem Diakonie-Laden Marktplatz 8 in Westerburg sowie auf den Weihnachtsmärkten in Bad Marienberg, Westerburg (am Stand der „Kleinen Herzen“), Hachenburg und Langenbach b.K. erworben werden.
Die Broschüre kostet drei Euro. Hier können Sie die Pressemitteilung vom 24.11.2009 einsehen: 
Homepage: www.hendrik-hering.de
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Ein schöner Tag für kleine und großen Herzen
August 2009
Am Sonntagmorgen, dem 31. August 2009, pünktlich um 9.00 Uhr machten sich insgesamt 18 kleine und große Herzen auf den Weg zum Taunus Wunderland um dort einen schönen Tag zu erleben.
Bereits am Eingang des Freizeitparks konnte Kilian den Clown von seinen Jonglierkünsten überzeugen. Nachdem wir die Kasse passiert hatten, gab es für die Kinder Kilian, Leonie, Henry, Emily und Elisabeth, ausgestattet mit einem kleinen Taschengeld, kein Halten mehr.Am liebsten hätten sie gleich alle Attraktionen auf einmal ausprobiert. Die Kinder – aber selbstverständlich auch die Erwachsenen – konnten einen ganzen Tag lang in einer anderen Welt tolle Dinge erleben und kleine und große Abenteuer bestehen.
Gleich zu Anfang trieb es Kilian, Leonie, Henry und Emily zusammen mit ihren Papas auf die Wildwasserbahn. Bei dem „pitschnassen Vergnügen“ hatte es die Papas am meisten erwischt. Aber alle waren sich einig: Hier handelte es sich um besonders „schnelltrocknendes“ Wasser aus dem Taunus. Leonie und Elisabeth ließen im Taunus Wunderland kein Karussell und keine Rutschbahn aus. Mit Unterstützung von Walter war nichts zu hoch, zu lang oder zu schnell. Selbst vor Hessens höchster Rutsche schreckten Kilian, Henry, Emily und Leonie nicht zurück. Schwierig war es für die mitgefahrenen Erwachsenen, die Kinder davon zu überzeugen, dass es noch weitere Abenteuer im Freizeitpark zu erleben gab. Kurz vor dem Mittagessen wurden die Mamas von Leonie, Henry und Emily noch davon überzeugt, sich zusammen mit den Kindern im Piratenschiff in die Luft schwingen zu lassen. 
Gegen 13.00 Uhr haben wir uns dann auf dem eigens für uns reservierten Grillplatz getroffen, um uns für den bevorstehenden Nachmittag zu stärken. Gut nur, dass der Grill noch etwas Zeit brauchte… (die Mamas sahen nämlich leicht blass um die Nase aus…). Steaks, Würstchen, Salat und selbst gemachte Dips fanden reißenden Absatz bei allen. Zum Nachtisch gab es selbstgebackenen Kuchen, echt lecker…Und wer glaubt, dass die Kinder jetzt ausgepowert und müde gewesen wären, der wurde eines Besseren belehrt. Für Mittagsschlaf war keine Zeit. Es gab schließlich noch so viel zu entdecken. Es ging weiter zur Reptilienschau. Mit einer Schlange um den Hals ließen sich Leonie, Henry, Kilian und Emily stolz fotografieren. Zum Abschluss des wunderschönen Tages ging es ab in das Bälle-Bad. Hier hatten alle, ob groß oder klein, so viel Spaß. Selbst die Erwachsenen ließen es sich nicht nehmen, ein Bad zu nehmen.
Alle mitgefahrenen kleinen und großen Herzen waren sich einig: Dies war ein wunderschöner unvergesslicher Tag. Die funkelnd strahlenden Augen der Kinder waren den ganzen Tag nicht zu übersehen. Nächstes Jahr wird es wieder einen „schönen Tag für kleine und große Herzen“ geben.Und noch eins: Die kleine Elisabeth war selbst in der Nacht noch im Taunus Wunderland unterwegs. Im Traum rief sie: „Walter, rutschen“. |
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Kommunionkinder aus Bellingen und Höhn übergeben Spende an Kleine Herzen April 2009
Ein "Großes Herz für kleine Herzen" haben fünf Kommunionkinder aus Bellingen gezeigt, indem sie dem Verein "Kleine Herzen Westerwald" 750,00 € gespendet haben.
Teils von ihren Geldgeschenken oder anstatt eines Nachkaffees haben Luis-Paul, Marc, Justin, Marius und Sarah je 150,00 € für die kleinen Herzkinder abgegeben.
Ein herzliches Dankeschön sagt der Verein "Kleine Herzen Westerwald" den jungen Spendern. Mit diesem Geld kann der Verein helfen den kleinen Herzpatienten ihren Klinikaufenthalt oder auch die Nachbehandlung etwas zu erleichtern. Auf alle Fälle wird das Geld vollständig für die Herzkinder verwendet.
Auch dem Kommunionkind Leon Heymann aus Höhn dankt der Verein für seine großzügige Spende an die "Kleinen Herzen".
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Eigeninitiative von Ute Gerhards führte zu vollem Erfolg! Dezember 2009
Am zweiten Adventssamstag fand der traditionelle Langenhahner Weihnachtsmarkt statt. Auch die „Kleinen Herzen“ waren mit einem Stand in Kindergarten „Kinderlachen“ vertreten und verkauften ihre selbst hergestellten Köstlichkeiten. Leider ließ uns das Wetter an diesem Samstag buchstäblich etwas im Regen stehen, so dass nicht die gewünschte und gewohnte Besucherzahl den Weg zu uns fand.
Grund genug für unser Vereinsmitglied Ute Gerhards, spontan eine eigene Aktion zu starten. Ohne Zögern nahm sich Ute den darauf folgenden Montag und Dienstag Zeit, um die Langenhahner Geschäftsleute aufzusuchen und für die Kleinen Herzen zu werben.
Liebe Ute,
liebe Langenhahner Unternehmer und Geschäftsleute,
der Erfolg dieser Aktion machte uns sprachlos! Sage und schreibe über 1.500,00 € konnten dem Konto der Kleinen Herzen gutgeschrieben werden!
Hierfür ein herzliches Dankeschön !!!
Sie alle haben ein gezeigt ! |
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Weihnachtsmärkte 2009
Dezember 2009
Viele fleißige Hände waren in diesem Jahr wieder tätig, um die Stände der Kleinen Herzen auf den Weihnachtsmärkten in Westerburg, Bad Marienberg und Gemünden herzurichten.
Die Stände waren schön geschmückt und boten die im Laufe des Jahres von den Mitgliedern und Freunden hergestellten Senf, Marmeladen, Gelees, Pestos, Socken, Topflappen und vieles mehr an. Besonders beliebt war der hausgemachte Likör.
Vielen Dank an alle Helfer !
Bild 1 zeigt unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Marienberg, Bild 2 in Westerburg.

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Initiative Chefsache spendet für guten Zweck
August 2009
Aller guten Dinge sind diesmal nicht drei, sondern vier: Die vierte Chefsache, eine Initiative von und mit Inhabern und Geschäftsführern heimischer Unternehmen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, unterstützt in diesem Jahr zwei wichtige Projekte im Westerwald:
Zum Einen wird die Unnauer Patenschaft gefördert, die Familien mit krebskranken und schwerstkranken Kindern Unterstützung bietet. So stellt die Unnauer Patenschaft beispielsweise den betroffenen Familien ihre Ferienhäuser zur Verfügung, verbessert die Aufenthaltsbedingungen bei langen oder schwierigen Therapien und ermöglicht regelmäßige Elternbesuche. Aber auch die „Kleinen Herzen Westerwald“ konnten eine Geldbetrag entgegennehmen, um damit einen Beitrag zur Unterstützung herzkranker Kinder zu leisten.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei dem Organisationsteam der Initiative Chefsache sowie bei allen Sponsoren und Gästen des Unternehmertreffens für die großzügige Unterstützung bedanken. |
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Kommunionkinder der Kath. Pfarrei Salz/Guckheim spenden an die Kleinen Herzen Westerwald e.V. April 2009
Eine Riesenspende in Höhe von 2.225,71 € übergaben die Kommunionkinder der Pfarrei Salz/Guckheim an die "Kleinen Herzen Westerwald".
Diese gewaltige Summe hatten die Kinder in den Orten Bilkheim, Girkenroth, Guckheim, Salz und Weltersburg gesammelt.
Wie Pfarrer Anton Jonietz bei der Spendenübergabe berichtete, ist es in seiner Pfarrei schon Tradition, dass die Erstkommunionkinder am Rosenmontag in ihren Gemeinden für einen guten Zweck sammeln. Dabei, so betonte der Pfarrer, kommen schon über Jahre jeweils um die 2.000 € zusammen.
Die Haushalte in den fünf Gemeinden warten schon auf die kleinen Sammler und geben diesen neben einer Geldspende natürlich auch etwas Süßes zum Naschen. Somit gilt der Dank der "Kleinen Herzen" nicht nur den Kommunionkindern sondern natürlich allen Spendern der gesamten Pfarrei.
Der Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Westerwald e. V." dankte allen Kommunionkindern, die nahezu vollzählig zur Spendenübergabe gekommen waren, für die große Summe, die sie für die kleinen Herzkinder gespendet haben. Er betonte, dass er überwältigt sei von dem selbstlosen Einsatz der Kinder, die schon in diesem Alter auch an Kinder denken, die Hilfe benötigen. Der Dank des Vorsitzenden gilt natürlich auch allen Eltern der Kommunionkinder für ihr Engagement. Dass diese großzügige Spende natürlich in voller Höhe herzkranken Kindern zu Gute kommt, konnte Günter Mies allen großen und kleinen Spendern versichern. Dies hatte er allen Kommunionkindern schon in einem persönlichen Dankschreiben mitgeteilt. Die Aktion der Kommunionkinder der Pfarrei Salz/Guckheim kann nur zur Nachahmung empfohlen werden. |
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